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Ein Shar-Pei lebt nicht gern im Zwinger und ist auch nicht als Zwingerhund geeignet! Meine persönliche Meinung ist, dass ein Hund - als Familienmitglied - auch ins Haus gehört und nicht in einen Zwinger sollte! Der
Shar-Pei braucht den Kontakt zu seiner Familie, sonst
wird sein Wesen scheu und zurückhaltend oder überspannt. Meine Shiera brachte es oft auf bis zu ca. 15 Stunden Schlaf an einem Tag!.....da konnte man schon manchmal etwas neidisch werden....:-) Shawnee hingegen ist eine sehr aktive Hündin, die Power ohne Ende hat, und die ganz bequem einen Erwachsenen von ca. 78 Kg durch ein unerwartetes Reißen an der 8 Meter-Laufleine auf den Boden der Tatsachen befördern kann! Kein Scherz...ist passiert! Shawnee hat im allgemeinen (teilweise) völlig andere Charakterzüge, als Shiera, allerdings sind da schon viele Ähnlichkeiten vorhanden! ;-) Wasser ist für den Shar-Pei (zumindest für meine Shiera war es so) anscheinend sehr unangenehm, denn wenn es regnet, geht er am liebsten gar nicht raus, und um jede noch so kleine Pfütze macht er einen riesen Bogen. Ist er allerdings erst mal durch den Regen gelaufen, und ein bisschen nass geworden, dann macht es ihm anscheinend nicht mehr so viel aus. Allerdings wird er sich so ca. alle 10 m durch ein kräftiges Schütteln von dem Regenwasser befreien. Je mehr Falten ein Shar-Pei hat, um so pflegeintensiver ist er. Da der Shar-Pei überaus intelligent und sehr reinlich ist, kann er - bei entsprechender Aufmerksamkeit von seinem Besitzer - in kürzester Zeit stubenrein sein. Meine Shiera hat - auch wenn es kaum jemand glaubt - nur ein einziges Mal am allerersten Tag (klein) in die Wohnung gemacht. Ich habe sie dann behutsam in den Nacken gepackt, draußen auf der Wiese wieder abgesetzt und ihr anscheinend rübergebracht, dass man nur draußen "Pipi" macht und nicht in der Wohnung. Meine Shawnee dagegen hat Wochen dafür gebraucht! :-(( Da hilft nur sehr regelmäßiges Gassi gehen, und viel Geduld, auch wenn es draußen regnet, als würde die Welt untergehen! *gg* Eines allerdings sollte somit jedem (zukünftigen) Hundebesitzer klar sein: Um einen Hund stubenrein zu bekommen, muss man als Hundehalter sehr aufmerksam sein, denn nur dann bekommt man seinen Liebling auch schnell stubenrein. Wenn man hierbei ehrlich zu sich selbst ist, liegt es (mit wenigen Ausnahmen) ausschließlich am Hundebesitzer, ob ein Hund in die Wohnung macht oder nicht! Es gibt natürlich auch kleine Biester *g*, die einen anscheinend ärgern wollen, indem sie draußen nichts machen, wieder in die Wohnung kommen, und dann brav ihr Häufchen machen! *ggg* So hat es meine Shawnee nämlich eine Zeit lang als Baby gemacht! :-( Shawnee ist bald schon 4 Jahre jung und ich bin extrem stolz auf sie, denn sie ist eine sehr liebe verschmuste, aber dennoch wachsame Hündin, die heute auch ohne Leine 100%ig aufs Wort hört! Das war leider nicht immer so, denn sie ist nicht nur optisch ein Dickschädel! ;o) Viel Geduld und eine Menge Training, sowie hilfreiche Tipps beim Doggywalking der Hundeschule www.achtung-hund.de haben dieses kleine Wunder vollbracht!
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