Historisches über den Shar-Pei


Der Shar-Pei ist eine alte Rasse, die seit Jahrhunderten in den südlichen Provinzen Chinas, am Südchinesischen Meer existiert hat. Die Rasse hat ihren Ursprung in Dialack, einem Gebiet nahe Guangzhou (Kanton) ; sehr verbreitet war sie in der Stadt Dah Let in der Provinz Kwuntung.

In der chinesischen Sprache bedeutet Shar-Pei "Sandhaut". Wir wissen, dass dieses die Beschreibung des Haares ist, welches der Shar-Pei haben soll: kurz, stehend, fest und rau. Es soll kratzen, wenn man es anfasst. Es ist eine Haarart, die man bei keiner anderen Rasse finden kann. Die Spur der Rasse Shar-Pei ließ sich anhand von Funden und Abbildungen bis in die Han-Dynastie (206 v.Ch. - 220 n.Ch.) zurückverfolgen.


Der Shar-Pei war nie ein Luxushund der herrschenden Klasse wie der Pekinese, der Shih-Tzu oder der Mops - er war immer ein Gebrauchshund, der hauptsächlich von den Kleinbauern als Jagd- und Wachhund gehalten wurde.

Da kaum Nachfrage bestand, ging der Rassebestand rasch zurück, ihr weiteres Verschwinden wurde durch die enormen Steuern bewirkt, mit denen das kommunistische Regime in der Volksrepublik China alle Hunde belegte. Um 1950 waren nur noch wenige Shar-Pei übrig, die auf dem Land lebten oder nach Hongkong, Macao, Taiwan und die vorgelagerten Inseln der VR China geschmuggelt wurden.

 

Bis Mitte der 60er Jahre dieses Jahrhunderts gab es in Hong Kong eine genügend große Zahl Shar-Pei, die dem traditionellen Typ entsprachen. Der Auftrieb kam erst um 1970, als sich eine kleine Gruppe von Züchtern sich erneut für die Rasse interessierte.



Hong Kong ist der erste und einzige Ursprungsort, von wo der Shar-Pei in andere Länder exportiert wurde.

 


(entnommen aus div. Fachliteratur)